Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität 1908 Wetzlar

SATZUNG

§1 Name und Sitz

  1. Der am 01.01.1908 gegründete Verein trägt den Namen:

    RAD- UND KRAFTFAHRERBUND SOLIDARITÄT 1908 WETZLAR

    nachfolgend kurz RKB WZ genannt
  2. Sitz des Vereins ist Wetzlar.
  3. Gerichtsstand ist das zuständige Amtsgericht in Wetzlar
  4. Der Verein soll am 01.07.2001 im Vereinsregister beim Amtsgericht Wetzlar eingetragen
    werden.
  5. Mit der Eintragung in das Vereinsregister wird der Vereinsname um den Zusatz e.V.
    erweitert.

§2 Zweck

  1. Der Verein verfolgt den Zweck, den Radsport, Rollsport, Motorsport und Freizeitsport zu
    fördern und zu verbreiten.

    Im einzelnen verfolgt der RKB WZ folgende Zwecke und Aufgaben:
    1) Förderung der körperlichen und geistigen Gesundheit.
    2) Förderung des Amateur-, Breiten-, Freizeit- und Familiensports, seiner Sportler und
    deren Leistung
    3) Integration, Bildung und Förderung der Jugend in einer sportlichen Gemeinschaft
    4) Schaffung von Möglichkeiten für eine sinnvolle sportliche Freizeitgestaltung
    5) Vermittlung von umweltbewusstem Verhalten
    6) Lehrgänge im sportlichen Bereich
    7) Lehrgänge im außersportlichen Jugendbereich
  2. Der Verein stellt es sich zur Aufgabe, sportliche Fairness und Einsatzbereitschaft
    füreinander unter den Mitgliedern zu wecken und zu pflegen.
  3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der
    Vorschriften des Dritten Abschnittes der Abgabenordnung 1977 vom 16.03.1976 (§§ 51-88 AO 1977).
    Die Mitglieder seiner Organe arbeiten ehrenamtlich.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
  5. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  7. Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des Landessportbundes, des zuständigen Landesfachverbandes oder einer anderen Einrichtung oder Behörde dürfen nur für die vorgeschriebenen Zwecke Verwendung finden.
  8. Der Verein ist Mitglied des
    a) Landessportbundes Hessene.V.
    b) zuständigen Landesfachverbandes
    RKB Solidarität Landesverband Hessen e.V.
    c) des zuständigen Bundesverbandes
    RKB Solidarität e.V.

§3 Mitgliedschaft

  1. Eintritt
    1.1 Mitglied kann jeder an der Verwirklichung der Vereinsziele Interessierte werden. Vorausgesetzt ist weiter lediglich eine an den Vereinsvorstand gerichtete Anmeldung zur
    Aufnahme, in der sich der Anmeldende zur Einhaltung der Satzungsbestimmungen
    verpflichtet. Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand.
    Minderjährige benötigen die Unterschrift der Erziehungsberechtigten.
    1.2 Mit Bestätigung der Aufnahmeist dem Mitglied eine Abschrift der Satzung
    auszuhändigen.
  2. Austritt
    2.1 Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, durch den Tod oder durch Ausschluss.
    2.2 Der Austritt ist nur zum Ende des Kalenderjahres möglich und durch eingeschriebenen Brief mindestens 3 Monate vor Schluss des Kalenderjahres gegenüber dem Vorstand zu erklären.

    Mit dem Eingang der Austrittserklärung erlöschen die Mitgliedschaftsrechte.

    Die mit der Mitgliedschaft verbundenen Pflichten erlöschen mit dem Schluss des Kalenderjahres.
  3. Ausschluss

    Der Ausschluss erfolgt:

    3.1 Wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnungmit der Beitragszahlung für mehr als 3 Monaten im Rückstand ist.
    3.2 Bei grobem oder wiederholten Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins.
    3.3 Wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens.
    3.4 Wegen groben unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens.
    3.5 Aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.

    Über den Ausschluss der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung des Vorstandes ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

    Der Ausschliessungsbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben.

    Während eines Ausschlussverfahrens ruhen die Mitgliedsrechte.
  4. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschenalle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige
    Beitragsforderungen.
    Eine Rückgewährung von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

    Die offiziellen Abzeichen des Vereins sind zurückzugeben. Eine Vergütung erfolgt nicht.
  5. Ehrenmitglieder
    Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt
    werden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und zur kostenlosen Inanspruchnahme der Vereinleistungen berechtigt.

§4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Ordentliche Mitglieder ab 16 Jahren und Ehrenmitglieder haben das Stimmrechtin der
    Mitgliederversammlung.
  2. Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten.
    Sie sind berechtigt, an allen internen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
  3. Alle Mitglieder sind verpflichtet:
    3,1 Die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern.
    3.2 Das Vereinseigentum schonend undfürsorglich zu behandeln.
    3.3 Den Beitrag rechtzeitig zu entrichten.

§5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. Die MItgliederversammlung

2. Der Vorstand

3. Der Sportausschuß

§6 Der Vorstand

  1. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins bestellt werden, die das 18.
    Lebensjahr vollendet haben. Die Wahl erfolgt einzeln.

Es wird unterschieden zwischen dem geschäftsführenden und dem erweiterten Vorstand.
Zum geschäftsführenden Vorstand gehören:

  • 1.Vorsitzende/r
  • 2.Vorsitzende/r
  • Kassierer/in .
  • Schriftführer/in
  • Jugendleiter/in

    Zum erweiterten Vorstand gehören:
  • Ehrenvorsitzende/r
  • der geschäftsführende Vorstand
  • Frauenbeauftragte
  • Pressewart/in
  • Sportleiter/in
  • Fachwart/in Radpolo
  • Fachwart/in Radball
  • Fachwart/in Radsport/Kunstrad
  • Fachwart/in Motorsport
  • Fachwart/in Freizeit- und Breitensport
  • Fachwart/in Rollsport –
  • stv. Schriftführer/in
  • stv. Kassierer/in

    Wenn eserforderlich ist, können noch zwei weitere Beisitzer gewählt werden.

    Ein Vorstandsmitglied kann auch mehrere Ämter innerhalb des erweiterten Vorstandes
    ausüben.
  1. Der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Kassierer, der Schriftführer und der Jugendleiter bilden den Vorstand im Sinne des $ 26 BGB.
    Je 2 von ihnen vertreten gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  2. Der geschäftsführende Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögensund die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.
  3. Der Kassierer verwaltet die Vereinskasse und führt Buch überdie Einnahmen und Ausgaben.
  4. Der Sportbetrieb untersteht dem Sportleiter.
  5. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt.
    Er bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist.
    Die Wiederwahl des Vorstandesist möglich.
  6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in der Vorstandssitzung, die vom 1.Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom 2.Vorsitzenden einberufen wird.
    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind, darunter mindestens ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands.

    Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
  7. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen Ersatz bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu bestellen.

§7 Der Sportausschuss

  1. Dem Sportausschuss gehören der Sportleiter und die Fachwarte an.
  2. Dem Sportausschuss steht der gewählte Sportleiter vor.
  3. Der Sportausschuss unterstützt den Vorstand bei Veranstaltungen des Vereins.

§8 Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie findet alljährlich nach dem Ende des Geschäftsjahres statt. Sie ist von dem Vorstand mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich einzuberufen.
    Die Tagesordnung wird mit der Einladung verschickt.
  2. Anträge, die auf der Mitgliederversammlung behandelt werden sollen, müssen mindestens 8 Tage vor der Versammlung im Besitz eines Mitgliedes des geschäftsführenden Vorstandes sein. Sie werden am Tage der Mitgliederversammlung, vor Beginn derselben, den Teilnehmern mitgeteilt.

    Anträge, die während der Mitgliederversammlung eingehen, können nur beraten werden, wenn kein Einspruch erfolgt.

    Anregungen auf Satzungsänderung müssen immermit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekanntgegeben werden.
  3. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist in allen Fragen beschlussfähig. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
  4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind
    – auf Beschluss des Vorstandes,
    – auf Forderung von 20% der Mitglieder oder
    – wenn die Interessen des Vereins es erfordern,
    einzuberufen.

    Für die Einberufung und die Durchführung gilt das gleiche wie für die ordentliche Mitgliederversammlung.
  5. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Protokollführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

§9 Aufgaben der MItgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hatfolgende Aufgaben:

  1. Die Wahl des Vorstandes
  2. Die Wahl des Sportausschusses
  3. Die Wahl von 2 Kassenprüfern, auf die Dauer von drei Jahren.
    Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
    Die Kassenprüfer dürfen nicht für zwei aufeinanderfolgende Wahlperioden wiedergewählt werden.
  4. Die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstandes, der Prüfungsberichte der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung.
  5. Festsetzung der Beiträge
  6. Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonsiigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben.
    Satzungsänderungen, die die in $ 2 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen zuvor der Prüfung durch und Abstimmung mit dem Finanzamt, damit die Gemeinnützigkeit erhalten bleibt.
  7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
  8. Beschlussfassung über den Anschluss an einen Dachverband.
  9. Ernennung von Ehrenmitgliedern

§10 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlungführt der 1.Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende, bei der Verhinderung beider, ein vom 1. Vorsitzenden bestimmter Stellvertreter.
  2. Die Mitgliederversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der
    Erschienenen, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Eine Vertretung in der Stimmabgabe ist unzulässig. -Ausgenommen bei juristischen Personen als Mitglieder-
  3. Alle Wahlen und Abstimmungenerfolgen per Akklamation, jedoch müssen sie bei Einspruch durch ein Mitglied geheim durchgeführt werden.
    Bei Stimmengleichheit ist der Wahlgang zu wiederholen.
    Nochmalige Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
  4. Es genügt stets einfache Stimmenmehrheit, außer bei den Punkten 6 und 7 in §9 der
    Satzung, wofür eine 3/4 Stimmenmehrheit der Anwesendenerforderlich ist.

§11 Beurkundung von Beschlüssen, Niederschriften

  1. Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
  2. Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§12 Rechnungswesen

  1. Das Geschäftsjahr geht vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres.
  2. Der Vorstand ist zur genauen und sorgfältigen Geschäftsführung verpflichtet.

§13 Beiträge

  1. Der Verein erhebt zur Erfüllung seiner Aufgaben eine Aufnahmegebühr, Beiträge und für
    besondere Leistungen Gebühren, die durch die Mitgliederversammlung festgelegt werden.
  2. Die Beitragsgruppen werdendurch die Mitgliederversammlung festgelegt.
  3. Die Beiträge sind zum Beginn eines jeden Jahres fällig.

§14 Vermögen

Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Vereinszweckes verwendet.

§15 Vereinsauflösung

Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zweckeist das
Vereinsvermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen allerdings erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden dürfen.

§16 Inkrafttreten

Die Satzung in der vorliegenden Form wurde am 16.06.2001 in der Mitgliederversammlung beschlossen. Sie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

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